frei übersetzt: Alles Schlampen außer Mutti
Der echte Heino

Das ist mein Hund Marianne von Richthofen, genannt Lumpi. Er ist zwar gelähmt, blind und taubstumm, hat keine Zähne mehr, wird künstlich ernährt, kotet sich ständig ein und schnappen tut er nur noch nach Luft. Aber er ist seit 47 Jahren ein treuer Freund. Zu meiner Geburt haben meine Eltern ihn bekommen. Das heißt, eigentlich wollten sie ihn gar nicht. Denn er war vor ihrer Haustür überfahren worden und jemand hatte den Rest an den Rand auf den Bürgersteig gelegt, damit er nicht noch mehr Autos schmutzig macht. Mein Vater wollte ihn braten (steht auf Fleisch), aber meine Mutter hatte Mitleid – eine Folge meiner Geburt – und hat ihn wieder aufgepäppelt. Dafür habe ich zu wenig Muttermilch bekommen, aber das ist ein anderes Thema.

Der echte Heino

DER ECHTE HEINO

Es ist an der Zeit, die ganze Wahrheit über Heino zu erfahren. Denn: Nur wo Heino drauf steht, ist auch Heino drin!

Ich, der echte Heino, bin nach der Geburt von Nonnen im Katholischen Krankhaus Köln-Kalk einfach weg genommen worden – vierzehn Tage lang! Entweder war das eine besondere Form der christlichen Nächstenliebe, der ausdrückliche Wunsch meiner Mutter (würde sie aber nie zugeben) oder aber dem fortgeschrittenen Alter des Personals geschuldet, das dachte, ich sei die Nachgeburt. Oder es war eine göttliche Prüfung. Wie dem auch sei: Aus Rache habe ich mich dann später selber exkommuniziert, Gott sei Dank!

Mein Vater war Drogist, was einen gewissen Einfluss auf meine Sozialisation hatte. Als ich dann mit 21 vorzeitig aus der Grundschule entlassen wurde (der ist von Insterburg & Co) habe ich nach einigen Jahren an der höheren Baumschule an einer echten Universität studiert und wurde MA, was leider keine Ähnlichkeit mit MdL, MdB oder MdEP hat, auch nicht mit LMA. Es ist eine Abkürzung für einen wissenschaftlichen, aber brotlosen Abschluss und steht für „meistens arbeitslos“, lateinisch „Magister Artium“. In meinem Fall zum Ethnologen (ehem. Rassenforscher). Ethnologen können am Schädel erkennen, von wo einer weg ist, wissen, warum die einen an tote Steine und die anderen an tote Geldscheine glauben und der ein oder andere von ihnen ist in Ausübung seiner verdienstvollen Tätigkeit im Kochtopf beim Neger gelandet. Wie schlecht ginge es uns, wenn wir nicht wüssten, wie Ureinwohner Australiens so drauf sind oder dass es Indianer gibt, die so gar nicht in das Karl-May-Bild passen? Kaum auszudenken...

Trotzdem ist mehr aus mir geworden als der Einarmige unter den Blinden, denn der Kölner weiß: "Wä nix wäd, wäd Weet" (dt.: Wer nichts wird, wird Wirt). In meinem Fall Werbewirt, was allerdings nicht stimmt, sich aber besser anhört als PR-Berater. Also verallgemeinert gesprochen: „Scheiße für Nutella verkaufen“. PR-Berater müssen, anders als es der Name suggeriert, eher wenig beraten, sondern richtig arbeiten für ihr Geld. Das unterscheidet sie übrigens vom Unternehmensberater.

Zum Schluss noch die Eckdaten: zwei Stück Kind (11 Jahre, 1 Jahr), kein Auto, kein Haus, kein Boot. Meine Biografie ist also völlig daneben.

BEIFALL UND ABFALL

Böse Zungen behaupten, in wenigen Jahren werde ich der Prototyp eines alten Grantlers sein. Das ist falsch, denn ich bin schon jetzt einer. Zu meinem bevorzugten Wortschatz gehören Fäkalbegriffe aller Art und Anreden wie "schwuler Zigeneunerneger" (der ist aus der Titanic!). Ich kann mich aber auch über das Leben freuen, etwa wenn der FC gewinnt oder Bayern verliert. Daher werde ich mich an dieser Stelle über das auslassen, was für mich Beifall verdient oder in den Abfall gehört

BEIFALL

Zurzeit wird diese Rubrik überarbeitet. Wir arbeiten fieberhaft daran.

ABFALL

Danke an die Politik, dass die Investition in Autos mehr belohnt wird als die in Kinder. Armes Deutschland!